Kakao aus nachhaltigem Anbau

Kakao wird in verschiedenen absatzstarken Getränken von Starbucks verwendet, so z. B. in Caffè Mochas und Mocha Frappuccino® Blended Coffees.

Ähnlich wie bei Kaffee achten wir auch bei der Beschaffung von Kakao darauf, Voraussetzungen zu schaffen, die eine langfristige Versorgung mit qualitativ hochwertigem und nach ethischen Kriterien gehandeltem Kakao gewährleisten, was sich gleichzeitig positiv auf die Umwelt und die Anbaugemeinschaften auswirkt. Zu diesem Zweck haben wir 2007 unter dem Namen „Cocoa Practices“ ein auf zwei Jahre angesetztes Pilotprojekt eingeleitet, das Prinzipien für die verantwortungsbewusste Beschaffung festlegt und sich dabei an unseren ethischen Kriterien für den Aufkauf von Kaffeebohnen orientiert.

Was haben wir bereits getan?

Mithilfe des Programms „Cocoa Practices“ können wir die Beschaffung und den Vertrieb der Kakaobohnen für unsere Getränke prüfen und Produzenten wie Einkäufern gleichermassen wertvolle Informationen zu den Nachhaltigkeitskriterien bereitstellen. Wie auch beim Programm „C.A.F.E. Practices“ wird die Einhaltung der Leitlinien durch unabhängige Prüfer bestätigt, die von einer Drittorganisation namens Scientific Certification Systems (SCS) ausgebildet und zertifiziert werden.

Dieses Pilotprojekt wurde mit vielversprechenden Ergebnissen Ende 2009 abgeschlossen. Das Programm betrifft 12.000 Farmer in 24 Genossenschaften. Wir tragen dazu bei, dass die Farmer konkurrenzfähiger werden, indem wir ihnen den Kontakt mit Endverbrauchern auf eine Weise ermöglichen, die ihre Transaktionskosten senkt und die Transparenz verbessert.

Woran arbeiten wir?

Starbucks arbeitet nach wie vor mit der World Cocoa Foundation zusammen, in der das Unternehmen auch Mitglied ist, sowie mit der Gates Foundation und künftigen Zulieferern. Dadurch sollen die Lebensbedingungen der Farmer verbessert und bereits beim Anbau nachhaltige Prinzipien umgesetzt werden.

Wir haben uns dazu verpflichtet, die „Cocoa Practices“ zu verbessern und uns bei der Beschaffung zunehmend auf verantwortungsbewusst angebauten Kakao zu konzentrieren. Unsere Pläne richten sich insbesondere auf folgende Projekte: 

  • Fortlaufende Aktualisierung der „Cocoa Practices“-Kriterien anhand der Feedbacks von Prüfern, Zulieferern und Programmauditors.
  • Unterstützung der Kakaoanbaugemeinschaften durch die Finanzierung des Projekts ECHOES Alliance im Umfang von 200.000 USD für einen Zeitraum von drei Jahren.
  • Zusammenarbeit mit der World Cocoa Foundation und der Bill and Melinda Gates Foundation zur Unterstützung des Cocoa Livelihoods Program in Westafrika.